Unternehmen und Menschenrechte: Ein lückenhafter neuer Nationaler Aktionsplan (NAP)

14.02.2020

Unternehmen und Menschenrechte: Ein Lückenhafter neuer Schweizer Aktionsplan (NAP)

Am 16. Januar 2020 hat der Bundesrat das Dokument «UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Nationaler Aktionsplan der Schweiz 2020-2023» verabschiedet. Es enthält neben einer Bestandsaufnahme eine Reihe von Empfehlungen. Akteure der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft, darunter auch Brot für alle waren im August 2019 eingeladen, eigene Inputs zu geben und einen ersten NAP-Entwurf zu kommentieren.

Der neue Aktionsplan enthält zwar einige Verbesserungen, aber er bietet in den Augen der Zivilgesellschaft keine solide Grundlage um zu garantieren, dass die Schweizer Unternehmen bei ihren Aktivitäten und Beziehungen mit Handelspartnern im Ausland die Menschenrechte respektieren.

Download: Factsheet der Organisationen der Zivilgesellschaften zum NAP

Die Verfasser dieses Factsheets sind folgende Organisationen: Brot für alle, Fastenopfer, Swissaid, Public Eye, Amnesty International, Alliance Sud, Unia, SGB, Fian