Konzernverantwortungsinitiative

Globale Geschäfte - Globale Verantwortung

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News

Konzernlobby gewinnt im Ständerat - Kompromiss erleidet Schiffbruch

12.03.2019

Der Ständerat hat mit knapper Mehrheit beschlossen, nicht auf einen Gegenvorschlag einzutreten und die Initiative dem Volk zur Ablehnung vorzuschlagen.

Über 40 Tote bei Bergsturz in Glencore-Mine in der DR Kongo

28.06.2019

Am vergangenen Donnerstag ereignete sich in der KOV-Mine der Tochtergesellschaft der Glencore Kamoto Copper Company in der DR Kongo ein Unfall mit mehr als vier…

Schweizer Düngerhändler in Menschenrechtsverletzungen in Marokko verwickelt

05.06.2019

Studie belegt: In Marokko verschmutzen Düngerfabriken die Luft und mindestens elf Schweizer Rohstoffhändler stehen in Geschäftsbstehen mit dem Konzern.

Gemeinsam können wir die Abstimmung gewinnen

Möchten Sie sich in Ihrer Gemeinde noch mehr für die Konzernverantwortungsinitiative engagieren?

Die kirchliche Stimme für Konzernverantwortung

Kirche für KoVI ist eine Plattform, auf der sich Personen, Gemeinden und Organisationen aus der Kirche öffentlich für die Konzernverantwortungsinitiative aussprechen können. 

Die Website wurde vom Verein Kirche  Wirtschaft  Ethik lanciert und macht die Unterstützung aus der Kirche füdie Konzernverantwortungsinitiative sichtbar: www.kirchefuerkonzernverantwortung.ch

Hintergrund

Konzerne zur Verantwortung ziehen

Glencore vergiftet die Flüsse in der Demokratischen Republik Kongo, LafargeHolcim verschliesst die Augen vor Kinderarbeit und Sogescol ist in gravierende Menschenrechtsverletzungen auf Kautschukplantagen in Liberia verwickelt. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz im Ausland die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative will solchen Geschäftspraktiken einen Riegel schieben.  

Die Konzernverantwortungsinitiative wird von Brot für alle als Teil einer breiten Koalition mit über 110 Organisationen getragen. Sie fordert, dass Konzerne bei ihren Tätigkeiten im Ausland verbindlich prüfen müssen, ob dadurch Menschenrechte und Umweltschutzbestimmungen verletzt werden. Ist dies der Fall, müssen sie entsprechende Massnahmen ergreifen. Handelt ein Konzern nicht und kommt es zu gravierenden Schäden, soll er gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden können.

Deshalb unterstützt Brot für alle die Initiative

Die Hintergründe

Die Argumente

  • 1

    Auch Glencore und LafargeHolcim müssen sich an Menschenrechte und Umweltstandards halten

    Die Beispiele aus der Demokratischen Republik Kongo, aus Uganda und Liberia sind nur die Spitze des Eisbergs. Damit Schweizer Konzerne nicht mehr von Kindern als billige Arbeitskräften, oder auf Kosten der Umwelt profitieren, braucht es die Konzernverantwortungsinitiative.
  • 2

    Wer auf Kinderarbeit setzt oder die Umwelt verschmutzt, soll dafür geradestehen

    Damit sich auch uneinsichtige Konzerne an international anerkannte Menschenrechte und Umweltschutz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für von ihnen verursachte Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen verantwortlich gemacht werden können.
  • 3

    Vorbeugen ist besser als Schäden anzurichten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können

    Vergiftete Gewässer, unheilbare Gesundheitsprobleme, zerstörte Lebensgrundlagen: Viele Folgen unverantwortlichen Wirtschaftens sind nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb steht bei der Konzernverantwortungsinitiative die Prävention an oberster Stelle.
  • 4

    Wer global wirtschaftet, muss auch global Verantwortung übernehmen

    Schweizer Konzerne können heute in Billigländern produzieren und unverschämte Gewinne machen. Wenn sie sich dabei nicht an Gesetze halten, hat es oft keine Konsequenzen. Die Folgen davon sind Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen und Umwelt vor Ort. Wir finden: Auch die globalisierte Wirtschaft muss Verantwortung übernehmen.

Kontakt

Portrait von Chatal Peyer
Chantal Peyer

Teamleiterin Ethisch Wirtschaften

021 614 77 10

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Katharina Boerlin

Konzernverantwortungsinitiative

031 380 65 92

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