Klimagerechtigkeit

Anpassung und Prävention

Foto: Brot für alle

Partizipative Klimaworkshops

Brot für alle hat in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen eine Methode entwickelt, mit der dörfliche Gemeinschaften aber auch Nichtregierungsorganisationen die lokalen Klima- und Katastrophenrisiken erfassen und einschätzen können. Die Methode nennt sich Participatory Assessments of Climate and Disaster Risks (PACDR)[1] und wurde inzwischen in neun Sprachen übersetzt. Seit 2009 hat Brot für alle damit in 21 Ländern 35 Workshops und Trainings durchgeführt.

In den Klimaworkshops erfahren Betroffene mehr über die Ursachen des Klimawandels und entwickeln mit der Unterstützung lokaler Partnerorganisationen Strategien, um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Dies geschieht zum Beispiel durch angepasstes Saatgut, Schutzmassnahmen gegen Überschwemmungen oder Sturmwinde, neue und differenziertere Einkommensmöglichkeiten etc. Das PACDR-Instrument wird heute von vielen Organisationen aus Europa und dem Süden eingesetzt.

Weitere Information und Anwendung von PACDR: https://pacdr.net


[1] Bfa hat seit 2009 in 21 Ländern 35 Trainings für KoGe-, Heks und FO-Partner durchgeführt. Fastenopfer, HEKS, Caritas, Brot für die Welt und weitere Organisationen nutzen das von Bfa 2008 initiierte und später gemeinsam weiter entwickelte Tool. Das Tool ist in 9 Sprachen erhältlich, siehe https://pacdr.net/.

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