Mehr Gerechtigkeit im Klimawandel

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News

Kampagne 2021: Klimagerechtigkeit und Fleischkonsum

06.04.2021

Das Kampagnenplakat für die diesjährige Ökumenische Kampagne polarisiert. Es zeigt die Schattenseite unseres Konsums.

Wachsende Gräben überwinden

22.07.2021

"Um die gewaltigen Probleme zu lösen, vor denen wir angesichts der rapiden Abnahme der Biodiversität und den zunehmenden und spürbaren Auswirkungen der Klima…

Schweizer Grossbank UBS in Brasilien

24.06.2021

Investments in die Agrarindustrie - Stoff zukünftiger Skandale

Hintergrund

Mehr Gerechtigkeit im Klimawandel

Mit der Klimakrise geraten Jahreszeiten durcheinander und Wetterextreme nehmen zu. Immer deutlicher spüren wir weltweit die Folgen der Klimaerhitzung: Starkregen wechselt sich mit extremer Trockenheit ab, Gletscher schmelzen, Temperaturen steigen an, Stürme werden heftiger, kleine Inseln werden überschwemmt. Während die Industrienationen die Hauptverursacher sind, leiden vor allem Menschen in armen Ländern des Südens. Deshalb engagiert sich Brot für zusammen mit seinen Partnern seit 2007 für mehr Klimagerechtigkeit.

Was bedeutet Klimagerechtigkeit?

Als Hauptverantwortliche der Klimakrise müssen die reichen Industrieländer die Entwicklungsländer, die weitgehend unverschuldet in die Krise gezogen werden, bei Anpassungs- und Schutzmassnahmen gegen den Klimawandel unterstützen.

Klimagerechtigkeit bedeutet auch Generationengerechtigkeit. Wir müssen jetzt politisch, wirtschaftlich und individuell handeln, um auch künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu ermöglichen.

Die dramatischen Folgen der Erderwärmung dürfen nicht als rein technisches Umweltproblem betrachtet und gehandhabt werden. Bei allen Massnahmen müssen das Recht auf Entwicklung, die Menschenrechte, die Wasserrechte, die Landrechte von Communities etc. berücksichtigt und eingehalten werden.

So engagiert sich Brot für alle

Im Norden

In der Schweiz engagiert sich Brot für alle zusammen mit 90 anderen Organisationen in der Klima-Allianz für wirksame Massnahmen, um den CO2 Ausstoss rasch zu reduzieren (Mitigation) und den Finanzplatz Schweiz klimafreundlicher zu gestalten. Zudem setzt sich Brot für alle über ihre politische Arbeit und Sensibilisierung für einen dringend notwendigen Kurswechsel in der Landwirtschaft ein. Denn das heutige industrielle Landwirtschafts- und Ernährungssystem ist einer der Haupttreiber des Klimawandels.

Im Süden

In Ländern des Südens engagiert sich Brot für alle zusammen mit ihren Partnerorganisationen vor Ort dafür, dass sich besonders betroffene Gemeinschaften an den Klimawandel anpassen und Schutzmassnahmen entwickeln können (Adaptation). Ausserdem unterstützt Brot für alle die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten ihrer Partner für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

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