Medienmitteilung

Ökumenische Kampagne 2013: Bilanz der Rosenaktion

07.03.2013

Fair Trade Rosen für viel Freude: 800‘000 Franken an einem Tag gesammelt und dabei viel Freude bereitet. Die Rosenaktion von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein war ein eindrückliches Zeichen der Solidarität. Ermöglicht haben diesen Erfolg letztlich viele Freiwillige an den über 600 Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz.

In wenigen Stunden haben die Freiwilligen von Pfarreien und Kirchgemeinden die 160‘000 Rosen, welche die Migros für die Aktion gratis zur Verfügung gestellt hatte, verkauft. Manche Passanten kauften gleich mehrere Blumen. «Dank des Erfolges können wir gleich mehrfach Freude bereiten», dankt Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle, und zieht eine positive Bilanz der Rosenaktion.

Die Rosenaktion ist Teil der ökumenischen Kampagne 2013 der Werke mit dem Slogan «Sehen und handeln – Ohne Land kein Brot». Der Verkauf von Fair Trade Rosen mit dem Label von Max Havelaar bringt den Arbeiterinnen in Tansania einen angemessenen Verdienst und gute Arbeitsbedingungen. Mit den Einnahmen aus dem Rosenverkauf wird als Beispiel in Sierra Leone eine Organisation unterstützt, die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern hilft, ihr Recht auf Nahrung zu verteidigen. Seit ausländische Firmen auf riesigen Flächen Ölpalmen oder Zuckerrohr für den Export anpflanzen, fehlt in vielen Töpfen Cassava, Mais oder das Palmöl. Und zudem haben die Rosen in das Leben der Menschen in der Schweiz für mehrere Tage viel Farbe und Freude gebracht.

«Die vielen verkauften Rosen sind auch Ausdruck der Zusammenarbeit und ein Hoffnungszeichen für die Ökumene der christlichen Kirchen», weist Antonio Hautle, Direktor Fastenopfer, auf die spirituelle Dimension der traditionellen Rosenaktion als Teil der ökumenischen Kampagne hin. «Sie ist Symbol für eine lebendige Kirche und soziales Engagement aus christlicher Motivation. Und sie zeigt auf, wie Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein sich mit ihren Projekten konkret gegen Landnahmen wie in Sierra Leone oder Indien zur Wehr setzen.»