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Perspektiven und Dossier

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Perspektiven – Das Magazin zum Lesen und Handeln

Es freut uns sehr, Ihnen unser Magazin «Perspektiven» zu präsentieren. «Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

Jedem Magazin liegt ein Dossier bei, welches sich mit einem Themenschwerpunkt vertieft auseinandersetzt.


Dossier 4/18 – Dein Handeln zählt!

Schmelzende Gletscher, verdorrte Pflanzen, sterbende Fische: Diesen Sommer herrschten bei uns Temperaturen, wie sie seit 150 Jahren nicht gemessen wurden. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr verleugnen. Das gibt auch vielen Schweizerinnen und Schweizern zu denken. Und doch wird munter weitergeflogen, Auto gefahren und konsumiert. Auch politisch läuft viel zu wenig. Die Taten hinken den gesteckten Klimazielen meilenweit hinterher. Doch weiter Zeit zu verlieren, ist keine Option. Worauf warten wir eigentlich?

 

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Perspektiven 4/18 – Klimagerechtigkeit

Ich weiss nicht, wie es Ihnen erging, aber bei mir hat der vergangene Sommer gemischte Gefühle hinterlassen. Es war zwar schön, jeden Tag bei Sonnenschein aufzuwachen. Doch die Bilder von ausgetrockneten Flüssen und verdorrten Pflanzen haben mir stark zu denken gegeben.

Brot für alle engagiert sich seit Langem gegen den Klimawandel und für Klimagerechtigkeit. Wir wehren uns gegen die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft als wichtiger Treiber der globalen Erwärmung. Wir fordern von Schweizer Banken und Pensionskassen, keine klimaschädigenden Investitionen mehr zu tätigen. Und wir engagieren uns dafür, dass die Betroffenen Gehör finden und die Schweiz ihrer Verpflichtung nachkommt, arme Länder bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.Auch als Einzelpersonen können wir viel tun, indem wir etwa aufs Fliegen verzichten, bewusst einkaufen oder massvoll heizen. Und schliesslich ist es die Politik, die ihre Klimaversprechen nach Paris endlich umsetzen muss. Wir werden nicht damit aufhören, sie daran zu erinnern.

 

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Dossier 3/18 – Handeln, bevor es zu spät ist

Fehlendes Trinkwasser, vergiftete Flüsse, gesundheitsschädigende Staubbelastung: Seit Jahren leiden die Menschen in Luilu und Musonoi in der Demokratischen Republik Kongo massiv unter den Folgen des Bergbaus. Und auch wenn zumindest  die Bewohnerinnen und Bewohner von Luilu bald eine bessere Wasserversorgung  erhalten dürften: Umweltzerstörung und gesundheitliche Probleme lassen sich nicht einfach rückgängig machen. Deshalb sollen Konzerne hinsehen und handeln, bevor der Schaden entsteht. Das ist das Kernanliegen der Konzernverantwortungsinitiative.

 

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Perspektiven 3/18 – Konzernverantwortung: Regulierung rückt näher

Im Parlament wird derzeit intensiv über den Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative diskutiert. Stimmt ihm auch der Ständerat zu, könnte ein Gesetz in der Schweiz schon bald Realität sein.

Das Resultat war überraschend deutlich: Mit 121 zu 73 Stimmen nahm der bürgerlich dominierte Nationalrat im Juni einen indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative an. Selbst Exponenten der SVP und eine deutliche Mehrheit der FDP sprachen sich für den Kompromiss bei der Konzernverantwortungsinitiative aus. Zwar beinhaltet der Gegenvorschlag gegenüber der ursprünglichen Initiative drei klare Abstriche: Die verbindlichen Regeln gelten nur für grosse Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden, die Haftung für kontrollierte Lieferanten wurde gestrichen und die Haftungsbestimmungen auf Schaden an «Leib und Leben» und «Eigentum» eingeschränkt. Dennoch hat das Initiativkomitee, zu dem auch Brot für alle und Fastenopfer gehören, im Sinne eines breit abgestützten Kompromisses im Vorfeld der Parlamentsdebatte einen Rückzug der Initiative in Aussicht gestellt.
 

 

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Dossier 2/18 – Agrarhandel: Was bleibt dem Süden?

Die Ernährungssouveränität der Schweiz sichern und Nahrungsmittelimporte fair gestalten. Dies fordern zwei Initiativen, die in diesem Jahr zur Abstimmung kommen.

Die Agrarsysteme des globalen Südens und des globalen Nordens hängen zusammen und müssen deshalb gemeinsam gestaltet werden. Doch nur, wenn jedes Land die eigene Landwirtschaft auch vor negativen Folgen des Welthandels schützen kann, entstehen Ernährungssysteme, die für Mensch und Umwelt langfristig förderlich sind.

 
 
 
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Perspektiven 2/18 – Wir müssen selbst bestimmen, was und wie wir essen

Die Herkunft der Lebensmittel ist uns Schweizerinnen und Schweizern nicht egal: Neben Bio- und Fairtrade-Produkten stossen Urban Gardening, Gemüse-Abos, Saatgutmärkte und Selbstanbau auf wachsendes Interesse.

Auch im Süden, wo immer mehr Land industriell bebaut und die Erzeugnisse primär exportiert werden, formiert sich Widerstand gegen eine Landwirtschaft, die Umwelt und Lebensgrundlagen zerstört. In Westafrika etwa haben sich Bäuerinnen und Bauern aus 13 Ländern zusammengetan, um sich gemeinsam gegen Land Grabbing und für ökologischen Anbau, lokale Märkte, kulturelle und biologische Vielfalt zu engagieren. Brot für alle ist Teil dieser Bewegung. Unsere Arbeit unterstützt die Veränderungen unseres Ernährungssystems im Norden wie im Süden. Denn Wandel muss weltweit und auf allen Ebenen geschehen. So halten es auch die Uno-Nachhaltigkeitsziele fest. Die Initiative für Ernährungssouveränität und die Fair-Food-Initiative, über die wir dieses Jahr abstimmen, zielen genau darauf ab. Es ist höchste Zeit.
 

 

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Dossier 1/18 – Werde Teil des Wandels

Unsere Welt steckt in einer Krise – wirtschaftlich, ökologisch und sozial. Und immer mehr Menschen ist bewusst: Weiter wie bisher geht nicht. Doch was ist die Alternative?

In diesem Dossier lassen wir Menschen aus dem Norden und aus dem Süden zu Wort kommen, die Antworten auf diese Frage gefunden haben. Sie alle gehen neue Wege des Zusammenlebens, des Wirtschaftens, im Umgang mit sich selber und mit der Natur. Lassen Sie sich von ihren Geschichten ermutigen und zum Mitmachen inspirieren.

 
 
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Perspektiven 1/18 – Der Wandel zu einem guten Leben

Haben Sie sich über den Slogan «Werde Teil des Wandels» gewundert? Wir geben zu: Das haben wir gehofft. Denn es gilt heute, vieles infrage zu stellen. Unsere Art, zu leben produziert Krisen: Wetterextreme durch den Klimawandel, Artensterben, schwere Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen.

Wir sind überzeugt: Von Menschen gemachte Probleme können Menschen auch lösen. Wie das geht? Mit Ihrer Unterstützung können wir die Stimmen derer, die sonst kaum Gehör finden, hörbar und die Folgen der globalen Krisen sichtbar machen; nicht zuletzt können wir den Ursachen vor Ort mit konkreten Projekten an die Wurzeln gehen.«Teil des Wandels» werden wir auch, indem wir uns selbst ändern. Papst Franziskus nennt das «die ökologische Umkehr». Er möchte, dass wir lernen, uns als Teil der Natur zu verstehen. Vernichten wir sie, vernichten wir uns selbst. Versuchen wir, jeden Tag «Teil des Wandels» zu sein. Mit Fastenopfer, Brot für alle und damit gemeinsam mit vielen Menschen wird es seine Wirkung nicht verfehlen.

 

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Dossier 4/17 – Wer bezahlt für den Klimawandel?

Im Kampf gegen den Klimawandel spielt Geld eine wichtige Rolle: Finanzstarke Länder wie die Schweiz müssen aufhören, Gelder in Unternehmen zu stecken, die fossile Energien fördern.

Doch auch bei Investitionen in erneuerbare Energien gilt es genau hinzuschauen. Denn erneuerbar heisst nicht unbedingt nachhaltig, wie der Fall aus Brasilien zeigt. Und wir sind gefordert, arme Länder finanziell bei ihren Anpassungsmassnahmen zu unterstützen. Denn sie sind es, die für den Klimawandel den höchsten Preis bezahlen.

 
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Perspektiven 4/17 – Die Klimakrise liegt schwer im Magen

Der Klimawandel macht zunehmend zu schaffen. Im Süden leiden Menschen an den Folgen der Klimaerwärmung, die sie kaum mitverantwortet haben. Und auch im Norden, wo die Klimakrise verursacht wird, sind immer mehr Menschen betroffen und besorgt.

Unsere Wirtschaft und unser Lebensstil basieren auf dem Ausstoss von CO2. Deshalb mussten wir trotz längst bekannter Gefahren über 20 Jahre auf ein Weltklimaabkommen warten. Und obwohl zunehmend in erneuerbare Energien investiert wird, nehmen die CO2-Emissionen weiter zu. Klingt pradox, doch solange wir Energiekonsum, Verkehr und industrielle Landwirtschaft wachsen lassen, bleiben Bemühungen wirkungslos.2018 wird ein wichtiges Jahr fürs Klima. In der Schweiz stimmen wir über ein CO2-Gesetz ab und in Polen diskutieren die Regierungen über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Fastenopfer und Brot für alle werden die Politik dabei genau beobachten und sich mit ihren Partnern weiterhin für Klimagerechtigkeit engagieren. Und wir werden mit Ihrer Hilfe Projekte finanzieren, die benachteiligte Menschen vor Klimafolgen schützen und zeigen, wie man auch ohne fossile Brennstoffe wirtschaften und leben kann.

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Dossier 3/17 – Palmöl – ein Alltagsprodukt mit Schattenseiten

Ob Margarine, Schokoriegel, Shampoo oder Waschmittel: 10 bis 20 Prozent aller Produkte, die wir in unseren Supermärkten kaufen, enthalten Palmöl.

Die Folgen für Menschen und Umwelt in den Anbaugebieten sind verheerend. Deshalb setzen immer mehr Firmen auf «nachhaltiges» Palmöl. Doch das gibt es nicht. Frisch, regional und möglichst naturbelassen einkaufen sowie selber machen sind einmal mehr die einzigen ehrlichen Alternativen.

Titelbild des Dossiers zu Palmöl

Perspektiven 3/17 – Weniger Palmöl in unseren Lebensmitteln

Anfang September haben Brot für alle und Fastenopfer eine Kampagne gestartet. Wir fordern von den Schweizer Detailhändlern eine Reduktion der Produkte, die Palmöl enthalten. Je mehr Personen den Aufruf unterzeichnen und je weniger Produkte mit Palmöl gekauft werden, desto grösser der Druck.

Die Nachfrage nach Palmöl hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Als vielseitig einsetzbarer und billiger Rohstoff wird es für Nahrungsmittel, Waschmittel und sogar als Autotreibstoff verwendet. In den Anbaugebieten der Ölpalme führt dieser Boom zur Verdrängung der lokalen Landwirtschaft und der Menschen, die diese betreiben. Palmöl ist einer von vielen Rohstoffen, die heute durch Grosskonzerne im Süden auf industriellen Monokulturen angebaut und exportiert werden. Sie zerstören die seit Jahrhunderten bestehenden lokalen Anbaukulturen und die Natur. Wir sind der Meinung, dass dies falsch verstandene Entwicklung ist. Deswegen stärken wir lokale Gemeinschaften im Kampf für ihre Rechte und ihr Land.

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Dossier 2/17 – Care – die unsichtbare Arbeit

Die Kinder betreuen, Mittagessen kochen oder die betagte Mutter pflegen: Care – «sich um andere kümmern» ist die Basis unseres Zusammenlebens. Care-Arbeit schafft die Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft und Wirtschaft.

Dass diese meist von Frauen geleistete Arbeit trotzdem kaum auf dem Radar von Politik und Wirtschaft erscheint, ist daher unverständlich. Denn viele gesellschaftliche Probleme gründen in der Vernachlässigung der Care-Arbeit und liessen sich mit deren Aufwertung lösen.

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Perspektiven 2/17 – Frauen als Rückgrat der Gesellschaft

Weltweit sind Frauen das Rückgrat der Gesellschaft. Sie kümmern sich um die Kinder, um den Haushalt, um Kranke und Schwache. Sie kümmern sich um die Zubereitung der Nahrung und im Süden gar um deren Anbau. Auch im Erwerbsalltag werden Pflege- und Betreuungsberufe meist von Frauen ausgeübt. Die fehlende Anerkennung dieser Arbeiten stehen in keinem Verhältnis zu ihrer Wichtigkeit.

Die unterschiedliche Wertschätzung wurzelt in der jahrhundertealten Diskriminierung von Frauen. Es ist noch nicht lange her, dass Frauen den Männern rechtlich unterstellt und ökonomisch von ihnen abhängig waren. Die aktuellen Verhältnisse zeigen, dass Frauen und ihre Leistungen noch immer als weniger wertvoll angesehen werden.

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Dossier 1/17 – Die Welt im Ausverkauf

Seit die Finanz- und Wirtschaftswelt den Boden als profitable Anlage für sich entdeckt hat, schreitet das sogenannte Land Grabbing rasant voran.

In Indonesien roden Konzerne riesige Regenwaldflächen und vertreiben die indigene Bevölkerung für den Anbau von Ölpalmen. In Afrika pachten Investoren ganze Landstriche, um Agrotreibstoffe für unsere Autotanks herzustellen. Während viele Ethnien die Erde als Mutter achten, degradieren Investoren den Boden zur Ware. Mit fatalen Konsequenzen für uns alle.

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Perspektiven 1/17 – Land Grabbing

Wer den «Boden unter den Füssen» verliert, verliert Orientierung, Halt und Stabilität. Während diese Redewendung für uns meist ein Gefühl beschreibt, erleiden Hunderttausende von Menschen weltweit den Bodenverlust ganz direkt: Land Grabbing, der rasant fortschreitende Ausverkauf von Land an Investoren und Konzerne, entzieht ihnen den Boden unter den Füssen – körperlich und seelisch.

Land selbstbestimmt nutzen zu können, um so die eigene Ernährung sicherzustellen, ist für viele Menschen eine Voraussetzung für ein Leben in Würde. Boden ist kein Gut wie jedes andere, er ist unsere Lebensgrundlage. Indigene Völker betrachten den Boden gar als lebensspendende Gottheit. Wird er zur Kapitalanlage degradiert, verliert er seinen lebensspendenden Zweck.

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Dossier 4/16 – Der grosse Wandel

Gemeinsam städtische Grünflächen mit Gemüse bepflanzen, eine Reparaturwerkstatt eröffnen, eine Lokalwährung einführen oder ein Geschäft für verpackungsfreie Einkäufe starten.

Die Menschen hinter diesen Initiativen eint ein gemeinsames Ziel: Sie wollen sich nicht mehr auf Kosten von Umwelt und Menschlichkeit dem Diktat der globalisierten Wirtschaft beugen. Und deshalb nehmen sie den dringend nötigen grossen Wandel selber in die Hand, dort wo sie gerade sind, als Teil einer weltweiten Bewegung.

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Perspektiven 4/16 – Der Wandel beginnt in uns

Bis 2030 will die Uno 17 umfassende Nachhaltigkeitsziele erreichen. Sie zielen auf eine grundsätzlich veränderte Lebensweise im Norden wie im Süden ab. Insbesondere der industrialisierte Norden muss sich nachhaltig entwickeln, da hier die Ursachen von Armut und Klimawandel liegen.

Doch von welcher Nachhaltigkeit reden wir? Übliche Definitionen sprechen von wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Dabei fehlt jedoch eine vierte, zentrale Dimension: diejenige der Wertvorstellungen, der Spiritualität. Sie ist der Schlüssel für den grossen Wandel.

Wir leiden heute an politischen und wirtschaftlichen Prozessen, die von kurzfristigen Interessen geleitet werden. Anders die von Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen getragene Transitions-Bewegung. Sie geht von Menschen aus, die verbunden sind mit Mitmenschen und Umwelt und Verantwortung tragen für die nächsten Generationen.

Wie diese Bewegung die Welt verändern will und was das mit Brot für alle zu tun hat, erfahren Sie in diesem Heft.

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Perspektiven 3/16 – Apple, Samsung und Co. unter der Lupe

Hand aufs Herz: Wann haben Sie zum letzten Mal auf ihr Handy geschaut? Soeben oder vor einer Stunde? Für viele von uns sind Smartphones kaum noch wegzudenken. Wir organisieren über sie unseren Alltag, tauschen Informationen aus und halten uns auf dem Laufenden. Doch die Alltagshelfer haben auch Schattenseiten. Das wissen vor allem diejenigen, die tagtäglich an den Produktionsstrassen stehen, um die Geräte herzustellen. Viele bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit oder gar mit dem Leben, weil sie mit hochgiftigen Chemikalien in Berührung kommen. 

Im Januar 2015 haben sich Brot für alle und Fastenopfer mit ihrem internationalen Netzwerk in Los Angeles getroffen, um dieses grosse Problem anzugehen. Gemeinsam haben wir eine Absichtserklärung für Markenfirmen, Zulieferer und Telekommunikationsanbieter entwickelt, gesundheitsschädigende Chemikalien aus der Produktion zu verbannen. Damit nun möglichst viele das Dokument unterzeichnen und entsprechend handeln, brauchen wir Ihre Hilfe. Was Sie tun können, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

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Dossier 3/16 – „Benzol – der unsichtbare Killer“

Jedes Jahr ziehen 12 Millionen junge Chinesinnen und Chinesen vom Land in die Industriestädte. Viele finden Arbeit bei Zulieferfirmen von Apple, Samsung und Co. Sie montieren Leiterplatten, reinigen Touchscreens und kommen mit dem hochgiftigen Lösungsmittel Benzol in Berührung – oft mit tödlichen Folgen.

Nicht einmal ein Franken mehr würde die Herstellung eines Smartphones kosten, würde Benzol durch ein weniger giftiges Mittel ersetzt. Für die Zulieferfirmen, die Markenkonzerne und den Handel scheint der Preis zu hoch. Deshalb sind auch wir als Konsumentinnen und Konsumenten gefordert.

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Perspektiven 2/16 – Der Kampf gegen Land Grabbing

Politisches Engagement von Brot für alle, Partnerorganisationen und vielen Menschen, die dazu beitragen wollen, die Welt ein bisschen besser zu machen. In der Schweiz und im Süden – es gibt noch viel zu tun.

Aber Gespräche lassen auch immer wieder aufhorchen: die Arbeit und der Einsatz lohnen sich. Nicht nur Nationalrätin Maya Graf durfte das in ihrem Kampf gegen Gentech in der Schweiz erfahren. Sie und weitere engagierte Leute kommen im aktuellen Magazin zu Wort.

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Dossier 2/16 – „So verändern wir die Welt“

Veränderung braucht einen langen Atem – sei es im Kampf gegen Privatisierung von Saatgut in Guatemala, im Engagement für mehr Konzernverantwortung hier in der Schweiz oder beim Verteidigen der Menschenrechte von Arbeitern im Rohstoffsektor auf den Philippinen.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins und des Dossiers von Brot für alle und Fastenopfer zeigen anhand konkreter Beispiele, wie sich Menschen überall auf der Welt gemeinsam engagieren für mehr Gerechtigkeit und Fairness. Und sie erläutern Ansätze, mit welchen wir alle unseren Anteil zu kleinen und grossen Veränderungen beitragen können.

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Perspektiven 1/2016 – Konzernverantwortungsinitiative und Bergbau

„Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken“ ist das Motto der diesjährigen Ökumenischen Kampagne. Doch was heisst das konkret? Und wie kann das Motto umgesetzt werden?

Das aktuelle Magazin legt besonderen Fokus auf die Möglichkeiten, die sich uns hier in der Schweiz bieten. Wir erklären den Zusammenhang der Konzernverantwortungsinitiative mit kongolesischen Bergbauunternehmen und zeigen, inwiefern Schweizer Unternehmen eine Mitverantwortung zu tragen haben für das Einhalten von Menschenrechten in ihren Lieferketten.

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Dossier 1/2016 – Gold glänzt nicht für alle gleich

Für uns ist eine Wirtschaft, die auf Ausbeutung von Mensch und Natur baut, nicht zukunftsfähig. Das finden auch die Unternehmen, die wir in diesem Heft vorstellen.

Sie gehen neue Wege – mit Erfolg.

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Perspektiven 4/2015 – Industrielle Landwirtschaft

Seit den 1960er-Jahren wird die industrielle Landwirtschaft als Lösung für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung propagiert. Hightech-Sorten, mehr Dünger, mehr Pestizide, mehr Wasser und mehr Maschinen = mehr Ertrag, lautet die Gleichung. Doch die Rechnung geht nicht auf. Nach wie vor hungern 795 Millionen Menschen, viele Böden sind ausgelaugt, die Biodiversität nimmt ab.

Die aktuelle Ausgabe zeigt die gravierenden Probleme auf, welche die industrielle Landwirtschaft versursacht – und liefert Alternativen. Denn diese gibt es überall auf der Welt. Zum Beispiel auch in Kenia, wo sich eine Partnerorganisation von Brot für alle seit langem für eine gesündere, lokale Nahrungsmittelproduktion einsetzt.

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Dossier 4/2015 – Ohne Bienen kein Leben

Ein saftiger Apfel, eine süsse Traube, eine reife Tomate – dies und vieles mehr verdanken wir grösstenteils den Bienen. Und ihr Honig ist nirgendwo beliebter als in der Schweiz: 1,2 Kilo pro Person und Jahr werden bei uns verzehrt. Diese Vielfalt an gesunder Nahrung ist in Gefahr. Das Bienensterben hat vor allem in Industrieländern drastisch zugenommen. In Laos haben die Ärmsten die Bedeutung der Bienen erkannt und versuchen, deren Lebensbedingungen zu verbessern. Taten, die auch bei uns dringend nötig sind.

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Perspektiven 3/2015 – Konzernverantwortungsinitiative

In der Schweiz halten sich die ansässigen Unternehmen in der Regel an die Gesetze. Sie schätzen die Rechtssicherheit, respektieren die Menschenrechte und achten auf die Umweltfolgen. Doch tun sie das auch im Ausland?

Brot für alle setzt sich deshalb für eine Lösung in der Schweiz ein: die Konzernverantwortungsinitiative. Sie soll Konzerne mit Sitz in der Schweiz zu einer Sorgfaltsprüfung verpflichten, damit die Sorgfalt nicht an der Landesgrenze aufhört. Denn es ist unsere Grundüberzeugung als kirchliche Werke, dass Wirtschaft dem Leben dienen soll – nicht umgekehrt.

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Dossier 3/2015 – Konzerne, übernehmt Verantwortung!

Anhand des konkreten Beispiels einer Mine in Südafrika zeigt das Dossier den harten Alltag für Minenarbeiter auf. Sie sind im Milliardenbusiness des Rohstoffhandels auf der untersten Stufe der Produktionskette. Und nur zu oft werden Menschenrechte und Umweltschutz weniger stark gewichtet als der grosse Umsatz.

Wir stellen ausserdem Zahlen und Fakten zum Schweizer Rohstoffsektor vor und zeigen uaf, was Brot für alle und Fastenopfer im Kampf für mehr eine verbesserte Sorgfaltspflicht von Konzernen konkret unternehmen.

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Perspektiven 2/2015 – Nachhaltige Entwicklungsziele

Was brauchen wir, um ein gutes und glückliches Leben zu führen? Wie viel Konsum und damit Ressourcenverbrauch erträgt unser Planet? Diesen Fragen gehen wir in diesem Magazin nach. Sie spielen derzeit auch in der internationalen Entwicklungsdiskussion eine wichtige Rolle: Im Herbst soll die Staatengemeinschaft die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) verabschieden.

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Dossier 2/2015 – Suffizienz: Wie viel brauchen wir zum Glück?

Würden alle Menschen leben wie wir in der Schweiz, bräuchten wir die Ressourcen von drei Planeten. Umweltschonende Technologien alleine reichen nicht, um dieses Problem zu lösen – wir müssen auch verzichten lernen: Die so genannte «Suffizienz» gewinnt in der Nachhaltigkeitsdiskussion immer mehr an Bedeutung: Entrümpeln, entschleunigen, entkommerzialisieren, um ein Leben zu führen in Einklang mit sich und der Umwelt. Dabei können wir viel von indigenen Kulturen lernen.

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Perspektiven 1/2015 – Klimawandel und Fleischkonsum

Die Klimakrise zeigt uns wie keine andere, dass unser Handeln gefragt und ein Perspektivenwechsel notwendig ist. Dazu will dieses erste Heft einen Beitrag leisten.

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Dossier 1/2015 – Unsere Ernährung heizt das Klima an

Nichts belastet das globale Klima stärker als unsere Ernährung. Vor allem die Herstellung von Fleisch und tierischen Produkten treibt den Klimawandel voran. Um Soja als Futtermittel für die Tiermast anzubauen, werden in vielen Ländern des Südens Wälder gerodet, Böden vergiftet und die biologische Vielfalt zerstört.

Im Dossier zeigen wir wie ein Versuch in Haiti helfen könnte, Brasiliens Probleme mit der Soja-Produktion zu lösen. Wir stellen ausserdem Zahlen und Fakten zum Fleischkonsum vor und geben konkrete Vorschläge, wie wir unseren negativen Einfluss auf das Klima im Alltag ganz einfach reduzieren können.

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