Brot für alle

Publikationen

Publikationen von Brot für alle

Perspektiven, das dazugehörige Dossier, Studien zu unseren Schwerpunktthemen, Jahresberichte und mehr: Hier finden SIe alle unsere Publikationen kompakt gesammelt an einem Ort.

«Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

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Perspektiven 4/21

Solidarische Partnerschaften

60 Jahre Engagement von Brot für alle

Es gibt keine deutlichere Konstante auf dieser Erde als die Veränderung. Sie bewegt alles Leben: Ein Baum wandelt sich mit den Jahreszeiten, ein Mensch mit dem Alter und unsere Ansichten mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen.

So zeigt uns etwa die Klimakrise die Notwendigkeit der Veränderung gerade sehr deutlich auf. Und auch die neuesten Erkenntnisse über abnehmende Biodiversität oder die Degradation von Böden verdeutlichen, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.

Lesen Sie hier das gesamte Dossier als PDF

 

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Brot für alle veröffentlicht – meist in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort – in regelmässigen Abständen Studien zu aktuellen Themen, welche in direkter Verbindung mit unserer Arbeit als Entwicklungsorganisation stehen. Das Ziel ist es, komplexen Sachverhalten auf den Grund zu gehen und dabei Probleme aufzudecken – im Süden wie auch in der Schweiz. Diese ausführlichen Analysen helfen dabei, Handlungsbedarf zu erkennen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie stellen damit oft die Grundlage für unsere weitere Arbeit in spezifischen Bereichen dar.

Das Sammeln von Fakten hilft aber auch dabei, die Wichtigkeit der bearbeiteten Problematik zu unterstreichen. Denn diese wird von den Verursachern oft heruntergespielt oder verharmlost.


Studie: Child Labour in the Supply Chain of LafargeHolcim in Uganda: Unresolved Issues

Über zehn Jahre lang kauften LafargeHolcim und seine Zulieferer in Uganda Rohstoffe aus kleinen Steinbrüchen, in denen auch Kinder und Jugendliche arbeiteten. Geschätzt 150 junge Menschen waren zuletzt betroffen. Das belegt eine Studie von Brot für alle und Twerwaneho Listeners‘ Club (TLC) in Uganda. Nun sind die Kinder und Jugendlichen arbeitslos. Brot für alle und Fastenopfer fordern den Konzern LafargeHolcim auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, damit diese „vergessenen Kinder“ wieder zur Schule gehen können oder eine Berufsausbildung erhalten. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Schweiz die Sorgfaltspflicht von Unternehmen endlich gesetzlich regeln muss.

Lesen Sie hier die Studie (engl.)

Lesen Sie hier die deutsche Zusammenfassung der Studie


Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier die Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Gold vertreibt Bauernfamilien von ihrem Land

In Burkina Faso ist die Goldgewinnung ein Fluch für die Menschen, die rund um die Minen leben. Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und Bauernfamilien verlieren ihr Land. Der Tagebau hinterlässt riesige brachliegende Gebiete.

Lesen Sie hier die Studie über den Goldabbau in Burkina Faso »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Studie Vitol

Die Studie von Brot für alle und unserer Partnerorganisation Bench Marks Foundation zeigt, dass der grösste Schweizer Konzern Vitol ist zu wenig um die Wahrung von Menschenrechten und international anerkannten Umweltstandards bei seinem Kohlegeschäft in Südafrika bemüht.

Vitol ist mit 254 Milliarden Franken der umsatzmässig grösste Schweizer Konzern. Der Fall zeigt, wie wichtig die Initiative für mehr Konzernverantwortung ist, damit die Schweizer Konzerne ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

Lesen Sie hier die Studie über den Schweizer Rohstoffkonzern Vitol  »

 


Studie Glencore

Glencore AG ist eines der grössten Rohstoffunternehmen weltweit. Im zugischen Baar beheimatet, besitzt der Konzern Geschäftsstellen in rund vierzig Ländern. In verschiedenen Ländern ist Glencore wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in Kritik geraten.

Unsere neusten Recherchen und Analysen zeigen, dass sich seit der letzten Studie vor drei Jahren rund um die Glencore-Minen nicht viel verbessert hat. Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und aggressive Steuerpraxis – dies sind noch immer Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo. Der Zuger Bergbaukonzern versprach Verbesserungen. Gehalten wurde das Versprechen nicht.

Lesen Sie hier die Studie zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore »


Jahresrechnung 2020: Globale Gerechtigkeit fordern

Fast wäre es gelungen: Ende November 2020 sprachen sich 50,7 Prozent der Stimmenden für die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) aus; leider scheiterte die Initiative am Ständemehr. Das Ja der Mehrheit der Bevölkerung zur KVI ist für Brot für alle denn auch ein Ansporn, unsere langjährige Arbeit im Bereich der Unternehmensverantwortung weiterzuführen, uns weiter für die Rechte der Ärmsten einzusetzen und zusammen mit unseren Partnerorganisationen Missstände anzusprechen und Gerechtigkeit einzufordern – in der Schweiz, aber auch direkt vor Ort.

Diese Aufgabe werden wir schon bald zusammen mit dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) anpacken. Mit dem grünen Licht der EKS-Synode im November 2020 ist der Weg frei für den rechtlichen Vollzug der Fusion, die Zusammenführung der Programme und der Infrastruktur sowie für die Entwicklung einer neuen gemeinsamen Identität. Ab 1. Januar 2022 wird das zusammengeführte Werk seine Arbeit unter dem neuen Namen «Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» (HEKS) aufnehmen.

Lesen Sie hier den Jahresbericht 2020 als PDF »

Jahresrechnung inkl. Revisionsbericht 2020


Unser Porträt – Engagement ist eine Lebenseinstellung

Unser Weg, unsere Ziele, unsere Überzeugung: Erfahren Sie mehr darüber, was hinter der täglichen Arbeit von Brot für alle steht.

Lesen Sie hier unser Porträt als PDF »

 

Projektheft 2022

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

Download: Projektheft 2022 als PDF »

Projektheft 2021

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

Download: Projektheft 2021 als PDF »