Brot für alle

Publikationen

Publikationen von Brot für alle

Perspektiven, das dazugehörige Dossier, contigo, Studien zu unseren Schwerpunktthemen, Jahresberichte und mehr: Hier finden SIe alle unsere Publikationen kompakt gesammelt an einem Ort.

«Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

Jedem Magazin liegt ein Dossier bei, welches sich mit einem Themenschwerpunkt vertieft auseinandersetzt.

Für Rückmeldungen und Fragen, oder falls Sie Änderungen melden möchten in Bezug auf Ihr Abonnement, schreiben Sie uns » 

Perspektiven 1/19

Starke Frauen

Seit 50 Jahren engagieren sich Brot für alle und Fastenopfer gemeinsam für eine gerechtere Welt. Ein guter Grund zum Feiern. Kein Grund jedoch, es dabei zu belassen. Denn Ungerechtigkeit ist und bleibt ein grosses Hindernis für eine nachhaltige und gleichberechtigte Entwicklung weltweit.

Ungerecht sind auch heute noch die Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen. Denn wenn Frauen weltweit das Land bebauen, die Männer es aber besitzen, und wenn Frauen in der Schweiz für die gleiche Arbeit fast 20 Prozent weniger verdienen als Männer, ist Gleichberechtigung auch im 21. Jahrhundert noch nicht Realität.

Mit der Jubiläumskampagne wollen wir deshalb all diejenigen Frauen würdigen, die sich unermüdlich für ihre Rechte, die Umwelt, ihre Gemeinschaften und Familien engagieren. Mutige Akteur/innen sind zentral, wenn es darum geht, den dringend notwendigen Wandel voranzutreiben – weg von Spaltung, Konflikt und Ausbeutung hin zu Kooperation, Teilhabe und Sorge für ein gutes Leben für alle. Danke, dass auch Sie ein Teil davon sind.

Dossier 4/18

Dein Handeln zählt!

Schmelzende Gletscher, verdorrte Pflanzen, sterbende Fische: Diesen Sommer herrschten bei uns Temperaturen, wie sie seit 150 Jahren nicht gemessen wurden.

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr verleugnen. Das gibt auch vielen Schweizerinnen und Schweizern zu denken. Und doch wird munter weitergeflogen, Auto gefahren und konsumiert. Auch politisch läuft viel zu wenig. Die Taten hinken den gesteckten Klimazielen meilenweit hinterher. Doch weiter Zeit zu verlieren, ist keine Option. Worauf warten wir eigentlich?

 
 

Perspektiven 4/18

Klimagerechtigkeit

Ich weiss nicht, wie es Ihnen erging, aber bei mir hat der vergangene Sommer gemischte Gefühle hinterlassen. Es war zwar schön, jeden Tag bei Sonnenschein aufzuwachen. Doch die Bilder von ausgetrockneten Flüssen und verdorrten Pflanzen haben mir stark zu denken gegeben.

Brot für alle engagiert sich seit Langem gegen den Klimawandel und für Klimagerechtigkeit. Wir wehren uns gegen die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft als wichtiger Treiber der globalen Erwärmung. Wir fordern von Schweizer Banken und Pensionskassen, keine klimaschädigenden Investitionen mehr zu tätigen. Und wir engagieren uns dafür, dass die Betroffenen Gehör finden und die Schweiz ihrer Verpflichtung nachkommt, arme Länder bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.

Auch als Einzelpersonen können wir viel tun, indem wir etwa aufs Fliegen verzichten, bewusst einkaufen oder massvoll heizen. Und schliesslich ist es die Politik, die ihre Klimaversprechen nach Paris endlich umsetzen muss. Wir werden nicht damit aufhören, sie daran zu erinnern.

Lesen Sie weitere Ausgaben des Magazins und des Dossiers hier!

Brot für alle veröffentlicht – meist in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort – in regelmässigen Abständen Studien zu aktuellen Themen, welche in direkter Verbindung mit unserer Arbeit als Entwicklungsorganisation stehen. Das Ziel ist es, komplexen Sachverhalten auf den Grund zu gehen und dabei Probleme aufzudecken – im Süden wie auch in der Schweiz. Diese ausführlichen Analysen helfen dabei, Handlungsbedarf zu erkennen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie stellen damit oft die Grundlage für unsere weitere Arbeit in spezifischen Bereichen dar.

Das Sammeln von Fakten hilft aber auch dabei, die Wichtigkeit der bearbeiteten Problematik zu unterstreichen. Denn diese wird von den Verursachern oft heruntergespielt oder verharmlost.


Kautschuk-Konzern vertreibt Bauern in Liberia

Verstoss gegen Landrechte, Vertreibungen, Gewalt: Der luxemburgische Plantagenkonzern Socfin und seine Schweizer Tochterfirmen sind gemäss einem Bericht der Entwicklungsorganisation Brot für alle in Liberia in gravierende Menschen-rechtsverletzungen involviert. Auch die Ernährungssicherheit und der Zugang zu Wasser und Bildung haben sich in den Dörfern rund um die Kautschuk-Plantagen verschlechtert. Das Beispiel zeigt die Dringlichkeit der Konzernverantwortungsinitiative, die derzeit im Parlament diskutiert wird.


Studie: Child Labour in the Supply Chain of LafargeHolcim in Uganda: Unresolved Issues

Über zehn Jahre lang kauften LafargeHolcim und seine Zulieferer in Uganda Rohstoffe aus kleinen Steinbrüchen, in denen auch Kinder und Jugendliche arbeiteten. Geschätzt 150 junge Menschen waren zuletzt betroffen. Das belegt eine Studie von Brot für alle und Twerwaneho Listeners‘ Club (TLC) in Uganda. Nun sind die Kinder und Jugendlichen arbeitslos. Brot für alle und Fastenopfer fordern den Konzern LafargeHolcim auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, damit diese „vergessenen Kinder“ wieder zur Schule gehen können oder eine Berufsausbildung erhalten. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Schweiz die Sorgfaltspflicht von Unternehmen endlich gesetzlich regeln muss.

Lesen Sie hier die Studie (engl.)

Lesen Sie hier die deutsche Zusammenfassung der Studie


Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier die Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Gold vertreibt Bauernfamilien von ihrem Land

In Burkina Faso ist die Goldgewinnung ein Fluch für die Menschen, die rund um die Minen leben. Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und Bauernfamilien verlieren ihr Land. Der Tagebau hinterlässt riesige brachliegende Gebiete.

Lesen Sie hier die Studie über den Goldabbau in Burkina Faso »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Studie Vitol

Die Studie von Brot für alle und unserer Partnerorganisation Bench Marks Foundation zeigt, dass der grösste Schweizer Konzern Vitol ist zu wenig um die Wahrung von Menschenrechten und international anerkannten Umweltstandards bei seinem Kohlegeschäft in Südafrika bemüht.

Vitol ist mit 254 Milliarden Franken der umsatzmässig grösste Schweizer Konzern. Der Fall zeigt, wie wichtig die Initiative für mehr Konzernverantwortung ist, damit die Schweizer Konzerne ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

Lesen Sie hier die Studie über den Schweizer Rohstoffkonzern Vitol  »

 


Studie Glencore

Glencore AG ist eines der grössten Rohstoffunternehmen weltweit. Im zugischen Baar beheimatet, besitzt der Konzern Geschäftsstellen in rund vierzig Ländern. In verschiedenen Ländern ist Glencore wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in Kritik geraten.

Unsere neusten Recherchen und Analysen zeigen, dass sich seit der letzten Studie vor drei Jahren rund um die Glencore-Minen nicht viel verbessert hat. Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und aggressive Steuerpraxis – dies sind noch immer Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo. Der Zuger Bergbaukonzern versprach Verbesserungen. Gehalten wurde das Versprechen nicht.

Lesen Sie hier die Studie zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore »


Jahresbericht 2017: Vorwärts zu den Wurzeln

Wollen wir ein gerechtes und nachhaltiges Ernährungssystem aufbauen, braucht es im Sinne des biblischen Jubeljahrs einen Neubeginn für den Menschen und die Erde. Es braucht Menschen, die sich dem schonenden Anbau gesunder Lebensmittel für regionale Märkte widmen. Und Konsumenten, die dies honorieren: indem sie bewusster essen, faire Preise bezahlen, Lebensmittel wieder selber verarbeiten. So kann uns dieser Wandel «vorwärts zu den Wurzeln» führen: näher zur Erde und solidarisch mit den Menschen, die sie bebauen – und gleichzeitig einen Schritt voran in eine bessere Zukunft.

Lesen Sie hier den Jahresbericht 2017 als PDF »

Jahresrechnung inkl. Revisionsbericht 2017 


Unser Porträt – Engagement ist eine Lebenseinstellung

Unser Weg, unsere Ziele, unsere Überzeugung: Erfahren Sie mehr darüber, was hinter der täglichen Arbeit von Brot für alle steht.

Lesen Sie hier unser Porträt als PDF »

 

Projektheft 2019

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

Download: Projektheft 2019 als PDF »

Projektheft 2018

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

Download: Projektheft 2018 als PDF »