Brot für alle

Publikationen

Publikationen von Brot für alle

Perspektiven, das dazugehörige Dossier, Studien zu unseren Schwerpunktthemen, Jahresberichte und mehr: Hier finden SIe alle unsere Publikationen kompakt gesammelt an einem Ort.

«Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

Jedem Magazin liegt ein Dossier bei, welches sich mit einem Themenschwerpunkt vertieft auseinandersetzt.

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Perspektiven 1/21

Klimagerechtigkeit

Zehn Jahre nach der ersten Weltklimakonferenz 1979, an der die dort anwesenden Wissenschafterinnen und Wissenschafter bereits vor der rasanten globalen Erwärmung warnten, die heute im Gang ist, thematisierte die Ökumenische Kampagne zum ersten Mal den Klimawandel. Bereits 1989 sprachen wir von einer Katastrophe für die Menschheit, die sich anbahne und die vor allem für die ärmsten Länder der Erde schlimme Folgen haben werde.

Seitdem ist es trotz allen Debatten, Berichten, Konferenzen und Beschlüssen nicht gelungen, den weltweiten CO2-Ausstoss zu senken. Entsprechend werden die Klimaschäden bei unseren Partnerorganisationen im Süden von Jahr zu Jahr grösser. Doch wir möchten nicht nur von Gefahren, sondern auch von Lösungen sprechen. In der vorliegenden Ausgabe von «Perspektiven» erfahren Sie, wie wir unsere Partner im globalen Süden unterstützen, um ihr Überleben in Zeiten des Klimawandels zu sichern. Und wie wir uns in der Schweiz engagieren, damit wir möglichst schnell zu einem klimaneutralen Land werden.

Lesen Sie hier das gesamte Dossier als PDF

 

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Brot für alle veröffentlicht – meist in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort – in regelmässigen Abständen Studien zu aktuellen Themen, welche in direkter Verbindung mit unserer Arbeit als Entwicklungsorganisation stehen. Das Ziel ist es, komplexen Sachverhalten auf den Grund zu gehen und dabei Probleme aufzudecken – im Süden wie auch in der Schweiz. Diese ausführlichen Analysen helfen dabei, Handlungsbedarf zu erkennen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie stellen damit oft die Grundlage für unsere weitere Arbeit in spezifischen Bereichen dar.

Das Sammeln von Fakten hilft aber auch dabei, die Wichtigkeit der bearbeiteten Problematik zu unterstreichen. Denn diese wird von den Verursachern oft heruntergespielt oder verharmlost.


Studie: Child Labour in the Supply Chain of LafargeHolcim in Uganda: Unresolved Issues

Über zehn Jahre lang kauften LafargeHolcim und seine Zulieferer in Uganda Rohstoffe aus kleinen Steinbrüchen, in denen auch Kinder und Jugendliche arbeiteten. Geschätzt 150 junge Menschen waren zuletzt betroffen. Das belegt eine Studie von Brot für alle und Twerwaneho Listeners‘ Club (TLC) in Uganda. Nun sind die Kinder und Jugendlichen arbeitslos. Brot für alle und Fastenopfer fordern den Konzern LafargeHolcim auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, damit diese „vergessenen Kinder“ wieder zur Schule gehen können oder eine Berufsausbildung erhalten. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Schweiz die Sorgfaltspflicht von Unternehmen endlich gesetzlich regeln muss.

Lesen Sie hier die Studie (engl.)

Lesen Sie hier die deutsche Zusammenfassung der Studie


Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier die Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Gold vertreibt Bauernfamilien von ihrem Land

In Burkina Faso ist die Goldgewinnung ein Fluch für die Menschen, die rund um die Minen leben. Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und Bauernfamilien verlieren ihr Land. Der Tagebau hinterlässt riesige brachliegende Gebiete.

Lesen Sie hier die Studie über den Goldabbau in Burkina Faso »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Studie Vitol

Die Studie von Brot für alle und unserer Partnerorganisation Bench Marks Foundation zeigt, dass der grösste Schweizer Konzern Vitol ist zu wenig um die Wahrung von Menschenrechten und international anerkannten Umweltstandards bei seinem Kohlegeschäft in Südafrika bemüht.

Vitol ist mit 254 Milliarden Franken der umsatzmässig grösste Schweizer Konzern. Der Fall zeigt, wie wichtig die Initiative für mehr Konzernverantwortung ist, damit die Schweizer Konzerne ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

Lesen Sie hier die Studie über den Schweizer Rohstoffkonzern Vitol  »

 


Studie Glencore

Glencore AG ist eines der grössten Rohstoffunternehmen weltweit. Im zugischen Baar beheimatet, besitzt der Konzern Geschäftsstellen in rund vierzig Ländern. In verschiedenen Ländern ist Glencore wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in Kritik geraten.

Unsere neusten Recherchen und Analysen zeigen, dass sich seit der letzten Studie vor drei Jahren rund um die Glencore-Minen nicht viel verbessert hat. Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und aggressive Steuerpraxis – dies sind noch immer Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo. Der Zuger Bergbaukonzern versprach Verbesserungen. Gehalten wurde das Versprechen nicht.

Lesen Sie hier die Studie zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore »


Jahresbericht 2019 : Hoffnung auf Einsicht und Wandel wächst

«Nichts ist so kraftvoll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.» An dieses Zitat von Victor Hugo fühlt sich erinnert, wer auf das Jahr 2019 zurückblickt. Der «Schulstreik für das Klima» eines schwedischen Mädchens hat eine kaum erwartete Dynamik im Kampf gegen die Klimaerwärmung ausgelöst. Diese ist in kürzester Zeit zum dominierenden gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Thema geworden. Und alles deutet darauf hin, dass dies auch künftig der Fall sein wird.

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Jahresrechnung inkl. Revisionsbericht 2019 


Unser Porträt – Engagement ist eine Lebenseinstellung

Unser Weg, unsere Ziele, unsere Überzeugung: Erfahren Sie mehr darüber, was hinter der täglichen Arbeit von Brot für alle steht.

Lesen Sie hier unser Porträt als PDF »

 

Projektheft 2021

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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Projektheft 2020

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

Download: Projektheft 2020 als PDF »