Brot für alle

Publikationen

Publikationen von Brot für alle

Perspektiven, das dazugehörige Dossier, Studien zu unseren Schwerpunktthemen, Jahresberichte und mehr: Hier finden SIe alle unsere Publikationen kompakt gesammelt an einem Ort.

«Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

Jedem Magazin liegt ein Dossier bei, welches sich mit einem Themenschwerpunkt vertieft auseinandersetzt.

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Perspektiven 4/19

Welche Wege führen zum Glück?

Bald ist Weihnachten. Für Sie eine Zeit der Besinnung und des Zusammenseins oder ein Marathon durch Einkaufsstrassen und Delikatessläden? Keine Zeit im Jahr wirft uns mehr auf die Frage zurück, was uns wirklich glücklich macht.

Bei uns im Westen hat sich im letzten Jahrhundert ein Glücksbegriff durchgesetzt, der Wirtschaftswachstum, Wohlstand und individuelle Freiheit zum Mass allen Glücks erkoren hat. Das Problem: Wir haben vergessen, dass Glück auch eine spirituelle, soziale und ökologische Komponente hat. Die Folgen sehen wir deutlich: Immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt und einsam, natürliche Ressourcen werden ausgebeutet, der Klimawandel schreitet voran. Höchste Zeit, Glück als etwas Ganzheitliches zu begreifen. Darauf basieren auch unser Engagement für den grundlegenden Wandel unseres Gesellschafts-, Ernährungs- und Wirtschaftssystems und unsere Arbeit für Konzernverantwortung und Klimagerechtigkeit. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Denn Glück, das auf Kosten Dritter entsteht, kann niemals von Dauer sein.

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Brot für alle veröffentlicht – meist in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort – in regelmässigen Abständen Studien zu aktuellen Themen, welche in direkter Verbindung mit unserer Arbeit als Entwicklungsorganisation stehen. Das Ziel ist es, komplexen Sachverhalten auf den Grund zu gehen und dabei Probleme aufzudecken – im Süden wie auch in der Schweiz. Diese ausführlichen Analysen helfen dabei, Handlungsbedarf zu erkennen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie stellen damit oft die Grundlage für unsere weitere Arbeit in spezifischen Bereichen dar.

Das Sammeln von Fakten hilft aber auch dabei, die Wichtigkeit der bearbeiteten Problematik zu unterstreichen. Denn diese wird von den Verursachern oft heruntergespielt oder verharmlost.


Studie: Child Labour in the Supply Chain of LafargeHolcim in Uganda: Unresolved Issues

Über zehn Jahre lang kauften LafargeHolcim und seine Zulieferer in Uganda Rohstoffe aus kleinen Steinbrüchen, in denen auch Kinder und Jugendliche arbeiteten. Geschätzt 150 junge Menschen waren zuletzt betroffen. Das belegt eine Studie von Brot für alle und Twerwaneho Listeners‘ Club (TLC) in Uganda. Nun sind die Kinder und Jugendlichen arbeitslos. Brot für alle und Fastenopfer fordern den Konzern LafargeHolcim auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, damit diese „vergessenen Kinder“ wieder zur Schule gehen können oder eine Berufsausbildung erhalten. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Schweiz die Sorgfaltspflicht von Unternehmen endlich gesetzlich regeln muss.

Lesen Sie hier die Studie (engl.)

Lesen Sie hier die deutsche Zusammenfassung der Studie


Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier die Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Gold vertreibt Bauernfamilien von ihrem Land

In Burkina Faso ist die Goldgewinnung ein Fluch für die Menschen, die rund um die Minen leben. Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und Bauernfamilien verlieren ihr Land. Der Tagebau hinterlässt riesige brachliegende Gebiete.

Lesen Sie hier die Studie über den Goldabbau in Burkina Faso »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Studie Vitol

Die Studie von Brot für alle und unserer Partnerorganisation Bench Marks Foundation zeigt, dass der grösste Schweizer Konzern Vitol ist zu wenig um die Wahrung von Menschenrechten und international anerkannten Umweltstandards bei seinem Kohlegeschäft in Südafrika bemüht.

Vitol ist mit 254 Milliarden Franken der umsatzmässig grösste Schweizer Konzern. Der Fall zeigt, wie wichtig die Initiative für mehr Konzernverantwortung ist, damit die Schweizer Konzerne ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

Lesen Sie hier die Studie über den Schweizer Rohstoffkonzern Vitol  »

 


Studie Glencore

Glencore AG ist eines der grössten Rohstoffunternehmen weltweit. Im zugischen Baar beheimatet, besitzt der Konzern Geschäftsstellen in rund vierzig Ländern. In verschiedenen Ländern ist Glencore wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in Kritik geraten.

Unsere neusten Recherchen und Analysen zeigen, dass sich seit der letzten Studie vor drei Jahren rund um die Glencore-Minen nicht viel verbessert hat. Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und aggressive Steuerpraxis – dies sind noch immer Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo. Der Zuger Bergbaukonzern versprach Verbesserungen. Gehalten wurde das Versprechen nicht.

Lesen Sie hier die Studie zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore »


Jahresbericht 2018: Die Macht der grossen Zahl

Gemeinsam sind wir stark. Was abgedroschen klingt, hat wie viele Redewendungen einen wahren Kern. Dass die Macht der grossen Zahl etwas bewegen und verändern kann, zeigt sich jedenfalls immer wieder.

Brot für alle setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Schweizer Unternehmen ihren Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten und auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Dieses Ziel verfolgt auch die Konzernverantwortungsinitiative, die Brot für alle zusammen mit über hundert anderen Organisationen unterstützt. Das beharrliche Engagement dieser Koalition hat im Parlament eine intensive Debatte ausgelöst und zu einem Gegenvorschlag geführt. Wie aktuell und wichtig die Thematik ist, haben Recherchen von Brot für alle zu den Geschäften von Schweizer Konzernen in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo 2018 erneut dargelegt.

Die wachsende Skepsis gegenüber einer Wirtschaft, die nur Wachstum und Profit im Auge hat, äusserst sich aber nicht nur auf politischer Ebene. Viele Menschen sind bereit, selbst zu handeln und neue Geschäfts-, Konsum- und Lebensmodelle zu wagen. Der «Tag des Wandels» im Rahmen der Ökumenischen Kampagne 2018 zeigte auf, wie vielfältig diese Ideen sind.

Wollen wir die Welt in eine gerechte und nachhaltige Zukunft führen, muss der gesellschaftliche Wandel gelingen. Er kann glücken, wenn wir Wohlstand, Zufriedenheit und Reichtum weniger materiell zu definieren beginnen. Die Verantwortung dafür liegt primär bei uns im Norden, der viel zu den globalen ökologischen und sozialen Problemen beigetragen hat, unter der die Menschheit heute leidet. Nehmen wir sie wahr. Und vertrauen wir auf die Macht der grossen Zahl.

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Jahresrechnung inkl. Revisionsbericht 2018 


Unser Porträt – Engagement ist eine Lebenseinstellung

Unser Weg, unsere Ziele, unsere Überzeugung: Erfahren Sie mehr darüber, was hinter der täglichen Arbeit von Brot für alle steht.

Lesen Sie hier unser Porträt als PDF »

 

Projektheft 2020

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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Projektheft 2019

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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