Brot für alle

Publikationen

Publikationen von Brot für alle

Perspektiven, das dazugehörige Dossier, contigo, Studien zu unseren Schwerpunktthemen, Jahresberichte und mehr: Hier finden SIe alle unsere Publikationen kompakt gesammelt an einem Ort.

«Perspektiven» ist nicht nur der Name dieses Magazins – Perspektiven sind auch zentral für unsere Arbeit: Lebensperspektiven zu verbessern, ist das Ziel unserer Entwicklungspolitik. Die Vielfalt an Perspektiven aufzuzeigen und ihrer Verschiedenheit Raum zu geben, ist ein Anliegen unserer Informations- und Bildungsarbeit. Und wir wollen, wo es nötig ist, vorherrschende Sichtweisen hinterfragen.

Jedem Magazin liegt ein Dossier bei, welches sich mit einem Themenschwerpunkt vertieft auseinandersetzt.

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Dossier 3/18

Handeln, bevor es zu spät ist

Fehlendes Trinkwasser, vergiftete Flüsse, gesundheitsschädigende Staubbelastung: Seit Jahren leiden die Menschen in Luilu und Musonoi in der Demokratischen Republik Kongo massiv unter den Folgen des Bergbaus.

Und auch wenn zumindest die Bewohnerinnen und Bewohner von Luilu bald eine bessere Wasserversorgung erhalten dürften: Umweltzerstörung und gesundheitliche Probleme lassen sich nicht einfach rückgängig machen. Deshalb sollen Konzerne hinsehen und handeln, bevor der Schaden entsteht. Das ist das Kernanliegen der Konzernverantwortungsinitiative.

 

Perspektiven 3/18

Konzernverantwortung: Regulierung rückt näher

Im Parlament wird derzeit intensiv über den Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative diskutiert. Stimmt ihm auch der Ständerat zu, könnte ein Gesetz in der Schweiz schon bald Realität sein.

Das Resultat war überraschend deutlich: Mit 121 zu 73 Stimmen nahm der bürgerlich dominierte Nationalrat im Juni einen indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative an. Selbst Exponenten der SVP und eine deutliche Mehrheit der FDP sprachen sich für den Kompromiss bei der Konzernverantwortungsinitiative aus. Zwar beinhaltet der Gegenvorschlag gegenüber der ursprünglichen Initiative drei klare Abstriche: Die verbindlichen Regeln gelten nur für grosse Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden, die Haftung für kontrollierte Lieferanten wurde gestrichen und die Haftungsbestimmungen auf Schaden an «Leib und Leben» und «Eigentum» eingeschränkt. Dennoch hat das Initiativkomitee, zu dem auch Brot für alle und Fastenopfer gehören, im Sinne eines breit abgestützten Kompromisses im Vorfeld der Parlamentsdebatte einen Rückzug der Initiative in Aussicht gestellt.

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Mitteilungen der evangelischen Werke für die Kirchgemeinden

«contigo» erscheint viermal jährlich und bietet nebst einem gemeinsamen Themendossier einen Überblick über Schwerpunkte in der Arbeit von Brot für alle, HEKS und mission 21. Die «Mitteilungen der evangelischen Werke für die Kirchgemeinden» werden gemeinsam von den drei Werken und den Fachstellen OeME (Oekumene Mission und Entwicklungszusammenarbeit) herausgegeben. 

 

 

 

Titel des Contigo mit vielen Händen die sicher berühren.

contigo 2/17

Weltweite Kirche – Hand in Hand bleiben wir dran

In der letzten Ausgabe des «contigo» kommen Menschen zu Wort, die rund um die Welt an einer gerechteren Welt arbeiten. Im Süden wie im Norden, im Osten wie im Westen meistern sie Herausforderungen. Sie alle wissen und sind überzeugt, dass es nur gemeinsam – contigo – gelingen kann. Das braucht viel Standhaftigkeit. Doch Beispiele in den Beiträgen von Heinz Bichsel (Seite 4) wie von Bruno Stöckli (Seite 8) machen Mut, den Weg der Veränderung zu gehen.

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contigo 1/17

«Land muss dem Leben dienen – nicht dem Profit»

«Land» ist lebenswichtig. In der Bibel wird betont, dass es den Menschen von Gott als Grundlage von Leben und Ernten zur Verfügung gestellt wurde. Mit Land lässt sich aber auch viel gewinnen – zu oft auf Kosten von Bauernfamilien oder indigenen Völkern. Die Werke unterstützen die Menschen, die sich wehren. Als Beispiel finden Sie im Dossier den Text über Landraub in Kalimantan auf Borneo und was Schweizer Banken damit zu tun haben. Auch in der Bibel ist Land ein wichtiges Thema: Gott übergibt es allen Menschen – und doch nehmen es Einzelne oft rücksichtslos in Beschlag.

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Brot für alle veröffentlicht – meist in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort – in regelmässigen Abständen Studien zu aktuellen Themen, welche in direkter Verbindung mit unserer Arbeit als Entwicklungsorganisation stehen. Das Ziel ist es, komplexen Sachverhalten auf den Grund zu gehen und dabei Probleme aufzudecken – im Süden wie auch in der Schweiz. Diese ausführlichen Analysen helfen dabei, Handlungsbedarf zu erkennen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Sie stellen damit oft die Grundlage für unsere weitere Arbeit in spezifischen Bereichen dar.

Das Sammeln von Fakten hilft aber auch dabei, die Wichtigkeit der bearbeiteten Problematik zu unterstreichen. Denn diese wird von den Verursachern oft heruntergespielt oder verharmlost.


Studie: Child Labour in the Supply Chain of LafargeHolcim in Uganda: Unresolved Issues

Über zehn Jahre lang kauften LafargeHolcim und seine Zulieferer in Uganda Rohstoffe aus kleinen Steinbrüchen, in denen auch Kinder und Jugendliche arbeiteten. Geschätzt 150 junge Menschen waren zuletzt betroffen. Das belegt eine Studie von Brot für alle und Twerwaneho Listeners‘ Club (TLC) in Uganda. Nun sind die Kinder und Jugendlichen arbeitslos. Brot für alle und Fastenopfer fordern den Konzern LafargeHolcim auf, seine Verantwortung wahrzunehmen, damit diese „vergessenen Kinder“ wieder zur Schule gehen können oder eine Berufsausbildung erhalten. Der Fall zeigt exemplarisch, dass die Schweiz die Sorgfaltspflicht von Unternehmen endlich gesetzlich regeln muss.

Lesen Sie hier die Studie (engl.)

Lesen Sie hier die deutsche Zusammenfassung der Studie


Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier die Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Gold vertreibt Bauernfamilien von ihrem Land

In Burkina Faso ist die Goldgewinnung ein Fluch für die Menschen, die rund um die Minen leben. Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und Bauernfamilien verlieren ihr Land. Der Tagebau hinterlässt riesige brachliegende Gebiete.

Lesen Sie hier die Studie über den Goldabbau in Burkina Faso »

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Studie »


Studie Vitol

Die Studie von Brot für alle und unserer Partnerorganisation Bench Marks Foundation zeigt, dass der grösste Schweizer Konzern Vitol ist zu wenig um die Wahrung von Menschenrechten und international anerkannten Umweltstandards bei seinem Kohlegeschäft in Südafrika bemüht.

Vitol ist mit 254 Milliarden Franken der umsatzmässig grösste Schweizer Konzern. Der Fall zeigt, wie wichtig die Initiative für mehr Konzernverantwortung ist, damit die Schweizer Konzerne ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

Lesen Sie hier die Studie über den Schweizer Rohstoffkonzern Vitol  »

 


Studie Glencore

Glencore AG ist eines der grössten Rohstoffunternehmen weltweit. Im zugischen Baar beheimatet, besitzt der Konzern Geschäftsstellen in rund vierzig Ländern. In verschiedenen Ländern ist Glencore wegen zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in Kritik geraten.

Unsere neusten Recherchen und Analysen zeigen, dass sich seit der letzten Studie vor drei Jahren rund um die Glencore-Minen nicht viel verbessert hat. Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und aggressive Steuerpraxis – dies sind noch immer Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo. Der Zuger Bergbaukonzern versprach Verbesserungen. Gehalten wurde das Versprechen nicht.

Lesen Sie hier die Studie zum Schweizer Rohstoffkonzern Glencore »


Jahresbericht 2017: Vorwärts zu den Wurzeln

Wollen wir ein gerechtes und nachhaltiges Ernährungssystem aufbauen, braucht es im Sinne des biblischen Jubeljahrs einen Neubeginn für den Menschen und die Erde. Es braucht Menschen, die sich dem schonenden Anbau gesunder Lebensmittel für regionale Märkte widmen. Und Konsumenten, die dies honorieren: indem sie bewusster essen, faire Preise bezahlen, Lebensmittel wieder selber verarbeiten. So kann uns dieser Wandel «vorwärts zu den Wurzeln» führen: näher zur Erde und solidarisch mit den Menschen, die sie bebauen – und gleichzeitig einen Schritt voran in eine bessere Zukunft.

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Jahresrechnung inkl. Revisionsbericht 2017 


Unser Porträt – Engagement ist eine Lebenseinstellung

Unser Weg, unsere Ziele, unsere Überzeugung: Erfahren Sie mehr darüber, was hinter der täglichen Arbeit von Brot für alle steht.

Lesen Sie hier unser Porträt als PDF »

 

Projektheft 2018

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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Projektheft 2017

Projekte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweizerischen Evangelischen Werke

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