Medienmitteilung

Ökumenische Kampagne 2009: Rosen … und das Recht auf Nahrung

01.03.2009

Am 14. März verkaufen Freiwillige von Fastenopfer und Brot für alle 150'000 Rosen und sammeln damit Geld für die Entwicklungszusammenarbeit. Die Rosen - von der Migros zur Verfügung gestellt - setzen ein buntes Zeichen für das Recht auf Nahrung.

Rosen sind Botschafterinnen. Sie richten sich an Freunde und Bekannte. Sie drücken Dankbarkeit und Zuneigung aus. Die Rosen, die am 14. März im Rahmen der ökumenischen Kampagne verkauft werden, ziehen die Grenzen weiter. Sie werden zu Zeichen für die Nähe zwischen den Menschen im Norden und den Menschen im Süden. 

Wie jedes Jahr stellt die Migros den beiden Werken Brot für alle und Fastenopfer 150’000 Max-Havelaar-zertifizierte Rosen gratis zur Verfügung. Das Geld, das mit dem Strassenverkauf der Rosen zusammenkommt – erfahrungsgemäss etwas mehr als 750’000 Franken – fliesst direkt in Entwicklungsprojekte, beispielsweise in Senegal und in den Philippinen. Dort arbeiten Bäuerinnen und Fischer hart daran, ihr Leben an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.

Die Menschen im Süden haben zwar am wenigsten zur Klimaerwärmung beigetragen, doch sie leiden am meisten darunter. Angeschwollene Flüsse reissen den Ackerboden mit sich. Regen bleibt aus. Grossplantagen für Agro -Treibstoffe verdrängen die Kleinbauern von ihren Feldern.

In ihrer gemeinsamen Kampagne sprechen Brot für alle und Fastenopfer über Landwirtschaft, das Recht auf Nahrung und über die Gerechtigkeit im Klimawandel.

„Wir müssen den Klimawandel bremsen. Darin sind sich alle einig“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle. „Doch das darf nicht zu Lasten der Ärmsten gehen. Sie sollen ihr Recht auf Entwicklung realisieren können.“

Die beiden Werke finanzieren Landwirtschaftsprojekte im Süden, und sie stützen den Menschen im Süden den Rücken, wenn diese auch unter erschwerten klimatischen Bedingungen für den Zugang zu den notwendigen Ressourcen kämpfen. Hier in der Schweiz ermuntern Brot für alle und Fastenopfer die Kirchgemeinden, beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzugehen und ihre Gebäude energetisch zu sanieren. Darüber hinaus fordern sie den Bundesrat in einer Petition auf, an der Klimakonferenz in Kopenhagen das Recht auf Entwicklung zu verteidigen.

Die Rosen mit Max Havelaar-Gütesiegel begleiten die Aktionen, und dank des fairen Handels haben sie einen willkommenen Nebeneffekt. Die Rosenarbeiterinnen und -arbeiter in Tansania können sich auf gute Arbeitsbedingungen und garantierte Mindestlöhne verlassen. Dadurch und dank der Fairtrade-Prämie verbessern sie die Lebensbedingungen. Zum Beispiel, indem sie mit kleinsten Solaranlagen Licht in ihre Häuser bringen.

 „Die Rosen vom 14. März sind kleine, farbige Zeichen unserer Verbundenheit mit den Menschen im Süden“, sagt Antonio Hautle, Direktor des Fastenopfers. „Sie werden die Welt ein kleines Stück verändern, denn alle, die eine Rose kaufen, tragen dazu bei, dass sie lebenswerter wird, hier im Norden ebenso wie im Süden.“

Mehr Informationen zur Kampagne auf www.rechtaufnahrung.ch