Über uns

Internationale Allianz für eine gerechtere Welt

16.06.2010

Seit Juni 2010 ist Brot für alle Mitglied von Act Alliance. Das internationale kirchliche Netzwerk ist weltweit eines der grössten Bündnisse für humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe. Es ist im Fall von Katastrophen, Entwicklungsfragen und Lobbyarbeit auf der ganzen Welt aktiv und bietet den Menschen, die von Not, Armut oder Ungerechtigkeit betroffen sind, nachhaltige Hilfe.

Hilfe effizient koordinieren und Potenziale ausschöpfen

ACT steht für Action by Churches Together (Kirchen helfen gemeinsam). Mit weltweit über 160 Mitgliedern, mehr als 40’000 Mitarbeitenden und einem Finanzvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich bündelt die Allianz das gemeinsame Engagement der protestantischen und orthodoxen Kirchen.

Ziel der ACT Alliance ist es, die weltweite Arbeit der Kirchen zu koordinieren und die Hilfe durch gemeinsame Qualitätsstandards noch effektiver zu gestalten. Die Potenziale der Kirchen und der ihnen verbundenen Organisationen sollen noch stärker ausgeschöpft werden, um besser auf Notfälle reagieren zu können. Ausserdem wird durch das neue Bündnis die Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe ausgebaut.

Seit Juni 2010 ist auch Brot für alle Mitglied von Act Alliance. „Die Mitarbeit in Act Alliance macht es uns möglich, auf unseren Hauptthemen – wie etwa dem Recht auf Nahrung – noch stärker international vernetzt zu sein und den ökumenischen Austausch zu intensivieren“, sagt Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle.

Zusammenschluss von „ACT international“ und „ACT Development“

ACT Alliance entstand am 1. Januar 2010 aus einer Vereinigung des globalen Nothilfe-Bündnisses ACT International und des Entwicklungshilfe-Netzwerks ACT Development. Die beiden Allianzen von protestantischen und orthodoxen Kirchen sowie kirchlichen Organisationen aus Industrie- und Entwicklungsländern haben ihren Sitz in Genf.

Der aus Sambia stammende John Nduna leitet ACT Alliance: „Dies ist eine herausfordernde Zeit, in der die Welt mit wirtschaftliche Krisen konfrontiert ist, die schwerwiegende negative Auswirkungen auf die ärmsten Gemeinden haben. Indem wir als Allianz zusammen kommen, können wir unsere positiven Auswirkungen auf das Leben der Schwächsten erhöhen.“
Stellvertreterin Ndunas ist die Neuseeländerin Jill Hawkey.

www.actalliance.org