Medienmitteilung

Einsatz für wirtschaftlichen Wandel trägt Früchte

22.05.2019

Bern/Lausanne, 22. Mai 2019. Brot für alle blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2018 zurück: Recherchen in Uganda und im Kongo stellten die Relevanz der Konzernverantwortungsinitiative unter Beweis und im Kampf gegen Palmöl gingen Coop und Aldi auf wichtige Forderungen der Entwicklungsorganisation ein. Auch finanziell war Brot für alle erneut gut unterwegs.

Die Wachstums- und Konsumlogik der globalisierten Wirtschaft erhitzt das Klima und verschärft soziale Ungleichgewichte. Diese Krisen lassen sich nur meistern, wenn wir eine neue Art des Wirtschaftens schaffen und etablieren. Brot für alle hat sich auch 2018 für den notwendigen Wandel in diese Richtung eingesetzt. Im Zentrum stand dabei die Konzernverantwortungsinitiative, die von Schweizer Unternehmen den Respekt von Menschenrechten und Umweltstandards auch bei Geschäften im Ausland fordert. Recherchen von Brot für alle in Uganda und im Kongo haben gezeigt, wie wichtig und brisant die Initiative ist, die voraussichtlich im kommenden Jahr zur Abstimmung kommt.

Neben der Politik sind aber auch die einzelnen Menschen gefordert. Am Tag des Wandels zur Eröffnung der Ökumenischen Kampagne wie auch am Konferenzzyklus «Tout peut encore changer», den das Atelier für innere Transition von Brot für alle mitorganisiert hat, wurde deutlich, dass schon viele Menschen bereit sind, neue Konsum-, Geschäfts- und Lebensmodelle zu wagen. Einen Erfolg konnte Brot für alle 2018 auch im Kampf gegen Palmöl verbuchen: Als Reaktion auf eine von 12’500 Menschen unterschriebene Petition erklärten sich Coop und Aldi Schweiz bereit, Palmöl in Eigenmarken zu ersetzen oder zu reduzieren. Ölpalmplantagen führen in den Produktionsländern in Asien, Afrika und Lateinamerika zu massiver Umweltzerstörung und oft zur Vertreibung von Kleinbauern- und Kleinbäuerinnen.

Auch auf finanzieller Ebene verlief das Geschäftsjahr 2018 für Brot für alle erfolgreich. Die Spendeneinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht an. Mit dem erzielten Überschuss konnte das Organisationskapital geäufnet werden.

Rückfragen:

Bernard DuPasquier, Geschäftsleiter Brot für alle, 079 489 3824, dupasquier@bfa-ppp.ch

 Fotos, Jahresbericht und Jahresrechnung: www.brotfueralle.ch/medien