50’000 Fairtrade-Rosen für Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheim

20.03.2020

Bern/ Luzern. Brot für alle und Fastenopfer verschenken Rosen an Spitäler, Alters- und Pflegeheim. Diese wären für den Verkauf bestimmt – doch daraus wird wegen des Corona-Virus nichts. Mit der «alternativen Rosenaktion» soll den Betagten in den Heimen und den Menschen in Spitalpflege eine kleine Freude bereitet werden. Aber auch den Mitarbeitenden in den Gesundheitsinstitutionen soll durch die Rosen für ihren Einsatz gedankt werden.

Morgen Samstag hätten hunderte von Freiwilligen Rosen mit dem Label Max Havelaar für die beiden Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle verkaufen sollen. Der Erlös wäre vollumfänglich den Projekten der Werke im globalen Süden zu Gute gekommen. Doch leider können die Rosen aufgrund der Umstände jetzt nicht verkaufen werden.

Statt die Rosen verwelken zu lassen, haben die Werke beschlossen, die Rosen zu verschenken. So erhalten heute Freitag Spitäler, Alters- und Pflegeheime in Zürich, Luzern, Bern, Basel und Lausanne insgesamt 50’000 Rosen.

Damit wollen die Hilfswerke den Betagten und den Personen die im Spital sind, und die jetzt keinen Besuch mehr empfangen dürfen – und natürlich auch den Mitarbeitenden der Spitäler, Alters- und Pflegheimen, ein kleines Zeichen der Zuversicht, der Dankbarkeit und der Solidarität senden.

Brot für alle und Fastenopfer drücken auch allen mitmachenden Institutionen ihren Dank aus. «Wir sind tief beeindruckt, was innerhalb von drei Tagen entstehen konnte. Nur dank ihres unkomplizierten Handels in einer Zeit, in der alle vielfach gefordert sind, wurde die Aktion möglich», sagt Mischa von Arb, Koordinator der Ökumenischen Kampagne.

Weitere Informationen und Material zum Download:

Für weitere Fragen:
Mischa von Arb, Kampagnenkoordinator Fastenopfer & Brot für alle, Mail, +41 78 625 27 12